Marburg Sounds Radioshow
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Marburg Sounds wird gefördert vom MSLT und unterstützt von der Stadt Marburg.
Musik im Jingle:
The New Nachbar / Zu leise
Sprecherin:
Isabel Streibig
Sprecher:
Frank König
Produktion:
Marburg Records, Nico Rubner, Frank König
Transkript anzeigen
00:00:14: Gemeinsam am Nenner?
00:00:16: Musikjournalismus würde ich sagen, George.
00:00:17: Also
00:00:17: da muss man irgendwie was draus machen!
00:00:19: Es ist
00:00:19: mir ein Rese, George, dass wir uns erst für Marburg Sounds treffen mussten.
00:00:23: Ah Frank, Frank, das spürst echt etwas an einem Pop-Up-Plattenlaut im KFC.
00:00:28: Wow
00:00:29: Das ist jetzt wirklich eine Weltpremiere.
00:00:31: Ben, die vor vierzig Jahren aktiver... ...die haben überall noch irgendwie so ein Karton mit ein paar Platten oder
00:00:36: CDs stehen?
00:00:37: Ah!
00:00:37: Jetzt kommt's auf den Punkt.
00:00:39: Ich bin Frank König.
00:00:40: Hallo wir beantworten erstmal nur eine Frage heute.
00:00:43: was ist Marburg Sounds eigentlich?
00:00:45: und da habe ich George Lindt zugeschaltet aus der Nähe von Berlin.
00:00:47: er ist der Ideengeber und der der mich angestiftet hat damit zu machen.
00:00:51: hallo george.
00:00:53: Wichtig zu wissen, wir stammen beide aus Marburg.
00:00:55: Wir waren mit etwas Abstand auf der gleichen Schule der RGS nämlich... ...wir waren beide in der Marburger Musik-Szene aktiv und sind uns aber nie so richtig von weg gelaufen!
00:01:03: Ich habe mir den Fridges bis knapp neunzehntneinzig Musik gemacht.. ..und George kam mit seinen Projekten.
00:01:08: kurzer Zeit später da war ich schon wieder an anderen Sphären unterwegs mit Radio, Kabarett, Comedy.... Über die Jahre sind wir dann in ähnlichen Jobs in ARD Anstalten gelandet.
00:01:16: Gemeinsam am Nenner?
00:01:17: Musikjournalismus würde ich sagen, George Und bei dir ging's mit eben diesem schon sehr früh los.
00:01:24: Ja, also ich habe als Schüler schon.
00:01:28: Da war ich nicht mehr auf der Richtsbergschule sondern auf der Kaufmedische Schule.
00:01:31: Okay später dann?
00:01:33: Genau da habe ich in einem Plattenlein in Marburg namens Radio Brand ein paar Leute kennengelernt und wir haben uns über Musik verständigt und haben immer zusammen Platten gehört.
00:01:45: Also das kann man sich heute vielleicht gar gar nicht mal so richtig vorstellen.
00:01:49: Jeder hat Platten gekauft und da haben wir die gemeinschaftlich immer durchgehört.
00:01:55: Und irgendwann sind wir auf die Idee gekommen, ein sogenanntes Fan-Zien zu gründen.
00:02:00: Das ist so ein Kunstbegriff aus Phantom und Magazin und beinhaltet eigentlich das Leute, die sich für ein gleiches Gebiet interessieren zusammen einen Magazin machen.
00:02:13: Das haben wir tatsächlich gegründet in einem Magazin über vornehmlich Musik aber auch Kunst und Literatur Irrsinnigerweise in Marburgs auch selber gedruckt und dann in so einer Kleidenauflagen, aber stetig wachsenden Auflage über Plattenläden- und Buchhandlungen verkauft.
00:02:34: So fing das eigentlich alles an.
00:02:37: Und das Verrückte war du warst ja noch Teenager zu der Zeit?
00:02:42: Ja ich war Teenager!
00:02:43: Ich bin da vielleicht ein bisschen aus der Reihe getanzt Und habe dann auch immer eher so mit Studenten was gemacht.
00:02:51: Aber es ist ja so, das war irgendwie... Ich wurde so ein bisschen angestiftet durch diesen Plattenladen-Radiobrand der damals quasi wie so ein erweitertes Wohnzimmer man sich vorstellen konnte wo sich einfach Leute die also allen allen Geschlechtern die sich für Musik interessiert haben da eher weniger Platten gekauft sondern mehr an der Theke rumgehangen und gefachsimpelt das sozusagen Ergebnis daraus geworden.
00:03:19: Auf
00:03:19: dem Plattenladen Radio Brand kommen wir später noch zurück, auf jeden Fall im Kontext von Marburg Sounds.
00:03:25: Du hast dann interessanterweise ... du hast dich ja für elektronische Musik vor allem interessiert und bist dann aber bei einem Konzert im KFZ auf die Band Driver British Car gestoßen, die deiner Karriere da nochmal eine andere Richtung gegeben hat so zu sagen.
00:03:39: Überhaupt nicht.
00:03:40: Frank, du weißt das?
00:03:42: Überhaupt dich meine Musik nicht wahr?
00:03:43: Ja,
00:03:43: meine!
00:03:45: Ja, sondern eher deine.
00:03:46: Also er hat mit Gitarren früher gar nichts
00:03:48: zu tun.
00:03:50: Ich kam sozusagen aus dem Erweiterten-Diperschmott-Kosmos also alles was früher elektronisch war und so etwas der vielleicht wichtig zu sagen.
00:03:59: ich habe früher Techno gehört wobei Techno damals eine andere Definition hat wie ihr es heute hat und da ging's noch um Melodien und so.
00:04:10: Und bin praktisch auf diese Band gestoßen, die hat mich irgendwie wirklich sehr fasziniert und hab dann wirklich ein paar Wochen später mit denen... fragt mich nicht warum ich war ja noch ganz jung mit denen einen Plattendeal gemacht.
00:04:23: Unglaublich!
00:04:25: Wie alt warst du da?
00:04:28: Da müsste ich jetzt rechnen und daraus könnte man dann errechnen, wie alt ich eigentlich bin.
00:04:31: Aber das ist einfach so...
00:04:36: Also du warst noch Teenager?
00:04:38: Du warst doch nicht volljährig!
00:04:39: Ich kann sein dass ich volljähriger war obwohl ich weiß, dass den Vertriebsvertrag meines Fanzins was Dieses Magazin, was später tatsächlich das erste Magazin in Deutschland war mit einer beiliegenden kostenlosen CD.
00:04:55: Den Vertriebsvertrag hat meine Mutter noch unterschrieben!
00:04:57: Das weiß ich noch!
00:04:58: Gut, halten wir mal fest... Du hast dann tatsächlich diese Live-Platte die von dem Konzert an KFZ mitgeschnitten wurde herausgebracht auf deinem Label, TravelBritishK, Jürgen Peters Gesang, Ralf Rosbach Gitarre, Bass Jörg Sehbald und Schlagzeug Werner Etlinge?
00:05:15: Genau.
00:05:16: Und zu diesem Zeitpunkt gab er verschiedene Besetzungen, das war dann die Schlussbesetzung.
00:05:20: Das ist da das letzte Album von Driver British Car gewesen was rausgekommen ist.
00:05:24: Ich habe einen kleinen Ausstück mitgebracht.
00:05:26: Sandman kam.
00:05:27: ich liebe diese Musik und ich sage euch Britpop ist nicht in Manchester entstanden sondern Marble.
00:06:02: Wunderbar!
00:06:03: Sandman Kamm vom Nineteund.
00:06:04: vierte Driver britisch Car Live Album A Clash In The Park, aufgenommen im KFZ Marburg.
00:06:09: Das war damals der alte Club in der Schulstraße.
00:06:12: Marburg Sounds kommt am sechsten Februar zwanzig siebenzwanzig auch ins Kfz.
00:06:16: das ist aber mittlerweile im Erwin Piscato Haus in Marburg zu finden.
00:06:20: Oh danke
00:06:21: schön.
00:06:21: komisch dass wir uns da nie über den Weg gelaufen sind!
00:06:23: Das kann ich heute noch
00:06:24: nicht.
00:06:25: Ja, das ist immer wieder ein kleiner
00:06:26: Stadt.
00:06:26: jeder kennt jeden und Wir beide sind so in zwei komplett verschiedenen Universen unterwegs gewesen, offensichtlich.
00:06:33: Und du hast dann auch noch diese Platte rausgebracht, obwohl da ja auch Kontakte bestanden haben.
00:06:38: Es ist mir ein Rätsel, George, dass wir uns erst für Marburg Sounds treffen mussten aber...
00:06:42: Aber wie wir jetzt wirklich sehr häufig treffen und die Platte, die du grad... angespielt hast löst in mir auch wirklich immer noch sehr viel Emotionen aus also verschiedene.
00:06:53: erstens weil ich die Band immer noch mag, weil es mich immer noch wundert dass sich diese Platte überhaupt veröffentlicht habe.
00:06:59: Ich höre die Platte wirklich immernoch gerne so alle paar Jahre hole ich sie raus.
00:07:02: und jetzt gerade im Kontext von Marburg Sounds wo wir uns quasi so einer Initiative in einer freundes bekannten Gruppe die sich um dieses Projekt bemüht, immer wieder kommunizieren.
00:07:16: Hör ich diese Platte öfters und denke so, die ist einfach... Die steht für sich.
00:07:23: Und es macht mich auch ... Ich mag das Wort nicht aber es macht mir immer noch stolz irgendwie dass ich zumindest geschafft habe, die Band über Marbox Grenzen also national geholfen hat bekannt zu machen.
00:07:37: Es ist in der Tat so.
00:07:40: Es Kontakte gibt aus diesem Kosmos, auch wenn wir uns da damals nicht begegnet sind mit denen ich heute immer noch guten Kontakt habe und teilweise beruflich in Kontakt.
00:07:51: Und sofern würde ich jetzt schon sagen dass Marburg dafür verantwortlich ist und das leistet, dass es wirklich Kontakte gibts die immer bestehen bleiben und wirklich immer noch ein Netzwerk national oder sogar international geben.
00:08:07: aber darauf komme ich vielleicht.
00:08:09: Klar ist so, es ist wunderbar.
00:08:10: Und sag mal so ... Die Platte war ja auch eine Live-Platte die unglaublich gut klingt!
00:08:16: Ich weiß gar nicht ob's die erste Live-Platte war, die in Marburg produziert ist?
00:08:20: Insofern ein Marburger Live-Meilenstein sozusagen... Du hast aber nicht nur diese Platte rausgebracht sondern eben auch die Marburg Sampler, die demnächst dreißig Jahre alt werden.
00:08:32: Erzähl was darüber.
00:08:34: Frank, Frank, da spielst du echt etwas an.
00:08:36: das ist so.
00:08:38: Dass das in mir,
00:08:40: also um es zu sagen.
00:08:41: Ich weiß gar nicht sagen, aber... Ja,
00:08:46: vielleicht ganz kurz als wir dieses Fanschen gemacht haben oder dieses Magazin zwei dann später doch auch richtig professionelles Magazin haben wir einfach immer, hier wenn jetzt mein Schulfreund Jens Medoch der das ganze Layout gemacht hat.
00:09:01: Wir haben da immer gesessen und gesagt so wie berichten zwar über nationale und internationale Bands und Künstler in unserem Magazin aber wir mischen auch immer unsere regionalen Bands- und Kündler ein.
00:09:16: Das haben wir immer getan wie selbstverständlich ja?
00:09:20: Das war für uns überhaupt gar nicht.
00:09:22: Ich würde sagen, es war eigentlich gar kein Thema.
00:09:24: Es war selbstverständlich.
00:09:25: Das heißt, es kam so zwischen N-Clarg neben N-Clark oder keine Ahnung welche Bands das früher noch waren, da kamen dann halt auch regionale Acts dabei und es war dann auch immer so dass wir immer mehr Demo-Band bekommen haben von Marburger Bands oder aus dem Umkreis und die wir immer integriert haben auf den beiliegenden Tonträgern.
00:09:47: Am Anfang war's eine Single, ein Drittelsingel und später eine CD.
00:09:56: Und irgendwann war das aber so viel, von diesen Demos die man bekommen hat, ist dann irgendwann die Idee geboren wurde dass wir praktisch so eine Marburg-CD machen anhand von einer heute würde man sagen Challenge.
00:10:08: Wir haben mit der OP zusammen quasi gearbeitet, die ID entwickelt und damals mit dem Klopp Kultklager denkt das gibt es glaube ich gar nicht mehr.
00:10:18: Und so ist das der Kern der Idee gewesen.
00:10:22: Eigentlich war diese Marburg CD und das Festival, was ihr daraus entstehen habt lassen damals, der Vorläufer von dem, was jetzt
00:10:28: kommt?
00:10:30: Im Grunde ja!
00:10:32: Wir können es für die Hörer vielleicht auch nochmal erzählen weil du warst ja fast von Anfang an dabei, dass ich krankheitsbedingt viel Zeit habe immer noch und hab quasi sowas gemacht, was man eigentlich nie macht den Keller aufräumen und habe da irgendwie so einen alten Karton gefunden.
00:10:50: Und da waren quasi die ursprünglichen Bewerbungskassetten von der ersten Marburg-CD drinne, das waren damals Hundertfünfzig zweihundert Einsendungen wo ja schlussendlich auf die erste CD glaube ich so knapp zwanzig draufgekommen sind und hab da einfach mal Kassettenrekorde angeschlossen und so reingehört und hab gedacht so eigentlich sind da wirklich tolle Sachen dabei und bin dann in Kontakt getreten mit entfernten Bekannten damals aus der Szene und da ist quasi so eine Chatgruppe auf Signal entstanden.
00:11:25: Ich sage immer so Jungs, Jungs die sich meinen auszukennen sozusagen ein bisschen auf dicke Hose machen dass sie sich irgendwie auskennen haben wir da gesagt du kennst das und kennst du das.
00:11:39: und dann kam relativ schnell ernüchternd aber auch sehr glücks Gefühl bringen, sage ich jetzt mal.
00:11:48: Ergebnisse zustande von Bands, von denen ich noch nie gehört habe und die in Marburg Platten gemacht haben Und Musiker, die Veröffentlichungen hatten und teilweise auch wirklich erfolgreiche oder sehr skurrile Sachen auch das irgendwann gesagt hab in dieser Gruppe Du hast ja dann auch dabei Frank Das kann man einfach so sagen.
00:12:13: Also da muss man irgendwie was draus machen, weil selbst wenn wir das als Leute sich schon seit Jahren dafür interessieren gar nicht ketten in großen Stücken dann ist es allgemein ja noch weniger bekannt.
00:12:25: und dann kam der Ursprung der Idee zustande so ein Festival irgendwie kollektiv zu organisieren.
00:12:33: Und da sind wir jetzt gerade dabei.
00:12:35: Es hat ... Ist ein bisschen ausgeufert vielleicht in der Konzeption die Schuld nämlich auf mich, aber ich glaube das was wir planen stand jetzt ist für Leute selbst die sich gar nicht damit beschäftigen oder auch für die leute die schon viel kennen wirklich ein Erweckungserlebnis weil für uns es ist dass auch
00:12:58: ja unbedingt.
00:13:00: Bei Podcast ist es immer ziemlich unsinnig, über Zeitpläne zu sprechen.
00:13:03: Könnte ja sein, dass uns jemand erst im Jahr hierher hört.
00:13:05: Mit Erscheinen dieser Marbox House Radio-Showfolge steht das Lineup fürs Festival am sechsten Februar, im KFZ noch nicht.
00:13:16: Wann wird das bekannt gegeben und wie geht die Auswahl von Statten?
00:13:19: George!
00:13:20: Das ist in der Tat so, da wir was losgetreten haben, was mittlerweile eine Eigendynamik genommen hat... die relativ schwierig ist überhaupt noch in Zaum zu halten.
00:13:31: Also am Anfang haben wir wirklich eher im verdeckten, auch noch unsicheren Stadium agiert und jetzt wo wir quasi das beschlossen haben Kollektiv da so eine Webseite zu machen und nochmal so näher zu informieren mit dem heutigen Kfz zu sprechen der Marburger Politik da gesprochen haben, weil die haben wir dann irgendwann innerhalb eines Konzepts darüber informiert was wir uns vorstellen könnten.
00:14:02: Es ist jetzt so dass es wahnsinnig viele Anfragen gibt von aktuellen Bands aller Genres.
00:14:07: das Wichtige ist ja aller Genre und Generation zu übergreifen aber auch Bands die schon seit Jahren nicht mehr miteinander gespielt haben aber trotzdem immer noch eine größere Bekanntheit haben wir quasi so viele Angebote haben, dass wir gerade im Moment gar nicht wissen wie wir das so unter einem Hut bekommen.
00:14:30: Dass es wirklich ein ausgewogenes Programm ist und ich sage es jetzt mal von meiner persönlichen Perspektive aus.
00:14:37: also ja ich habe hier und du hast ja auch nur sehr begrenzt Zeit sich um dieses Mabok-Sounds zu kümmern Auch andere Sachen noch im Leben zu tun.
00:14:51: Es ist so, dass man natürlich auch immer überlegen muss... ...ist das was wir jetzt als Programm planen?
00:14:57: Das was wir persönlich total toll finden und wo uns persönlich etwas dran liegt oder wollen wir Programmen initiieren, was quasi Genre übergreifend und Generationsübergreifend interessant ist.
00:15:10: Und das weißt du ja, da sind wir in einem Prozess der die Begrifflichkeit kill your darlings auch inhalt.
00:15:20: also wenn man sich so denkt so eigentlich eigentlich müsste man und aber dann denkt man so jetzt haben wir aber schon zwei oder drei gitarren bänze ist jetzt vielleicht umso in der richtung das wirklich sehr schwer und es ist auch wirklich sehr schwer an leuten abzusagen die man persönlich extrem schätzt
00:15:37: ja
00:15:38: und immer im blick zu haben was Interessiert eigentlich jetzt die Leute aktuell oder was interessiert jemanden, der in siebziger Jahren in Marburg sozialisiert ist?
00:15:47: Es ist gar nicht möglich die Marburger Musik Szene bei einem Festival darzustellen.
00:15:51: Da werden garantierte Leute sagen oh warum sind wir nicht dabei?
00:15:54: es ist brutal schwer.
00:15:56: also Wir werden ja eine Ausstellung machen im Foyer Das KFZ mit Rahmen in den Bands und Projekte gewürdigt werden.
00:16:06: Und dann eben abends das Festival im großen Saal, im Club wird ein Talks stattfinden.
00:16:13: Wir haben auch noch etwas Besonderes vor Stichwort Radio Brandt.
00:16:19: Darf man das schon erwähnen?
00:16:21: Ich würde sagen wir können es schon erwänen weil ... Arbeiten eigentlich partizipativ, also es heißt jeder der Interesse hat da irgendwie daran mitzuwirken oder Material hat es aufgerufen das einzusenden.
00:16:33: Ich sag mal so wir sind vielleicht die beiden die so ein bisschen das Orcrestieren und kann in Kanäle schupsen weil ist doch sehr vielfältig ist und man immer auch so einen Blick drauf haben muss.
00:16:46: auch wie gesagt Wir haben auch nur begrenzt Zeit.
00:16:51: Ich beschäftige mich damit quasi jeden Tag so eine Stunde, anderthalb irgendwie in dem Kosmos.
00:16:56: Aber das ist halt... Ja also die Idee war wir haben auch mit Leuten gesprochen, die wirklich meinen sie kennen alles und haben Geschichten ausgekramt, selbst die Leute nicht kannten.
00:17:06: Es macht irre viel Spaß.
00:17:08: kann ich an dieser Stelle sagen dass es dann irgendwie einen Bedarf gibt wo man denkt zu Mensch Von denen hätte ich vielleicht gerne was.
00:17:16: und mit allen, mit denen wir so gesprochen haben.
00:17:18: Auch die Bands, die jetzt tatsächlich auch mal Veröffentlichung hatten.
00:17:21: Die haben überall ... Und das heißt eine Band, die vor vierzig Jahren aktiver, die haben überall noch irgendwie so ein Karton mit ein paar Platten oder CDs stehen.
00:17:28: Ah!
00:17:28: Jetzt kommt es auf den Punkt?
00:17:30: Genau.
00:17:30: Jetzt komme ich auf einen Punkt und da haben wir einfach gedacht, dann kommt man, der ist total angetrickert davon und sieht dann vielleicht auch noch den einen oder anderen von deren der Band oder Musiker von deren Zeit.
00:17:42: Da haben wir uns überlegt dass das was Frank, du und ich und einige Leute die wir halt noch aus unserem Kosmos kennen immer erlebt haben in so einem Plattenladen.
00:17:53: Also so ein Plattenladen wie ich es eben schon erwähnt habe als großes Wohnzimmer, als Ort der Begegnung Und heute würde ich sagen auch also zu kulturelles Zentrum auch So würde ich eigentlich zum Beispiel Radio prangt rückblickend betrachten Dass wir versuchen auf mit Hilfe von vielen anderen Leuten ein Pop-up Plattenladen im Kfz zu installieren.
00:18:18: Wo es dann einfach diese Sachen, diese Raritäten von Bands die quasi auch vielleicht gar nicht mehr noch gar nicht im Netz sind weil's auch zu alt ist oder die Rechtslage gar nicht geklärt ist.
00:18:30: das kommt ja auch dazu.
00:18:32: praktisch solche alten Platten aber auch Platten von aktuellen Bands in so einem nachgebauten Platten Laden.
00:18:40: Das
00:18:40: ist eine großartige Idee.
00:18:42: George, du hast schon erwähnt wir sind ja seit Mittefünfundzwanzig am Recherchieren.
00:18:45: ich bin absolut tief beeindruckt von der musikalischen Vielfalt unserer Stadt und auch vor allem von der Qualität.
00:18:53: ihr da draußen.
00:18:53: schaut mal in unsere Marbox Sounds Playlist auf YouTube.
00:18:56: in den Show Notes findet ihr den Link dazu.
00:18:58: das sind Sachen dabei schier unglaublich.
00:19:01: was sind die ergreifendsten Geschichten die dich so am meisten geketcht haben?
00:19:06: Die du zutage gefördert hast?
00:19:10: Es gibt da für mich zwei oder ich sage mal drei kurze Erweckungserleger.
00:19:16: Also, ich habe gehört von einer Country Rock Band.
00:19:19: Ich sag Country Rock ist jetzt nicht meine Domäne aus den Siebziger Jahren, aber hab' ich gedacht also für viele ist es halt irgendwie eine olle Platte auf dem Flohmarkt ja?
00:19:28: Ich habe mir die online gekauft als ich davon gehört habe dass das eine Marburger Band ist.
00:19:34: Die habe ich aus Spanien zugeschickt bekommen mit Original-Unterschriften, wo hinten aber noch drauf stand gekauft.
00:19:42: In dem Konzert in Kassel.
00:19:47: Und
00:19:48: die Rede ist von Winchester?
00:19:50: Die
00:19:50: Rede ist von Winshesterfünfundsiebzig und hab tatsächlich auch den Kopf der Band ausfindig gemacht.
00:20:00: Ich habe mir dann einfach so gedacht was das für eine Geschichte ist dass eine Band aus des siebziger Jahren Country Rock macht Und damit mit dieser Platte, die sie selbst produziert haben immer noch in einem bestimmten Kosmos immer noch eine große Nummer sind.
00:20:17: Was steckt dahinter?
00:20:18: Das war für mich teils spannend.
00:20:21: Das nächste ist eine Platte ,die mich auch beeindruckt hat.
00:20:24: Ist eine Rock-Platte, Die mit Patienten der Psychiatrie in Marburg produziert wurde.
00:20:33: Eine Bedühlplatte, die mich auch inhaltlich total beeindruckT hat kannte ich auch überhaupt nicht.
00:20:39: Find' ich ein großartiges Projekt in vielerlei
00:20:42: Hinsicht.".
00:20:44: Dann gibt's eine sehr skurrile Geschichte, wir haben die ganze Zeit beim Recherchieren überlegt wie weit gehen wir denn?
00:20:53: und wir haben tatsächlich Schellagplatten aus den Zwanzigerjahren gefunden.
00:20:59: Ja das ist dann ein kleiner Teaser auf eine der nächsten folgen.
00:21:04: wenn wir euch die geschichte von marbox ältesten hit erzählen.
00:21:08: josh hat gerade erwähnt winchester seventy-five.
00:21:10: das problem wie haben dass venül zum zeitpunkt der aufnahme dieser folge noch nicht digitalisiert?
00:21:15: es gibt aber eine spannende geschichte zu einem nie veröffentlichten vinschester album vor nannzeiten achtzig und das liegt mir digital vor.
00:21:24: dank an herby yackel von vinchester.
00:21:26: das ist jetzt wirklich ne weltpremiere.
00:21:28: aus vinchester seventy five wurde vinchester Und hier ist ein Song aus dem verschollenen Album, nämlich Brooklyn Bridge.
00:21:59: Wow!
00:22:00: Winchester, die ganze Geschichte erzählen wir euch auch noch in der Marvel Sounds Radio Show.
00:22:25: Winchester's Seventy-Five, George Hudson erwähnt auch eine Band aus Marburg die auch in Amerika unterwegs waren mit ihrem Country Rock und beim Kölner Treff im WDR am Fernsehen aufgetreten sind.
00:22:35: Findet ihr?
00:22:36: In unserer YouTube-Playlist.
00:22:38: Ein rechtskuriler Auftritt, wie ich finde vor allem naja guckt's euch an!
00:22:42: Wenn ihr auf dem Laufende bleiben wollt über Marburg Sounds abonniert uns in eurem Podcast Portal und tragt euch in unseren Newsletter ein.
00:22:49: auf Instagram könnt ihr auch folgen.
00:22:50: marburgsounds.com ist unsere Website und alle wichtigen Infos
00:22:54: findet wer
00:22:54: hier in den
00:23:07: Shownoten.
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